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| 16.02.2012, 09:26 Uhr | |
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| „Familien verstärkt fördern.“ Heider lehnt Pläne zum Kinderlosenzuschlag ab. Dr. Matthias Heider lehnt die von Teilen der Jungen Gruppe in der Fraktion vorgelegten Pläne eines Kinderlosenzuschlags ab. Diese sieht vor, von Kinderlosen zusätzlich ein Prozent des Einkommens als sogenannte „Demographierücklage“ in die Sozialsysteme einfließen zu lassen. Beim ersten Kind vermindert sich die Zulage auf 0,5 Prozent, ab dem zweiten Kind soll sie ganz wegfallen.Heider: „Die Debatte um die Zukunftsfestigkeit der Sozialsysteme ist wichtig und richtig. Der Kinderlosenzuschlag in dieser Form kann aber keine Lösung sein. Die Entscheidung für oder gegen Kinder betrifft die höchstpersönliche Lebensplanung jedes Einzelnen. Kinderlosigkeit über Sonderabgaben zu bestrafen, übersteigt die Befugnisse und Eingriffsrechte des Staates. Die Entscheidung für Kinder hingegen darf der Staat fördern - das gebietet schon der besondere Schutz der Familie durch das Grundgesetz.“ Der Sauerländer Abgeordnete sieht in den vorhandenen familienpolitischen Maßnahmen und Erleichterungen noch genug Potential. So habe die Koalition im Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010 Kindergeld und Kinderfreibetrag erhöht. Dies sei eine klare Entscheidung für die Unterstützung von Familien mit Kindern gewesen. Die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung sei darüber hinaus eng mit dem Ausbau der betrieblichen und privaten Vorsorge verbunden. Nur über diese drei Säulen werde das System gesichert werden können. „Die Entscheidung für oder gegen Kinder hingegen darf trotz dieser großen demographischen Herausforderungen niemals zu einer bloßen Frage des Steueraufkommens oder der Sozialversicherungssysteme werden. Kinder sind unsere Zukunft, ihr Wert lässt sich nicht bemessen“, so Heider. |
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