Die Frage, wie viele Arbeitsplätze hat ein Land muss stets die Hauptfrage der Politiker sein

Peter Altmaier zu Besuch im Sauerland

„Lieber Peter, Du befindest Dich in der drittstärksten Industrieregion Deutschlands!“.
So begrüßte Matthias Heider Kanzleramtsminister Peter Altmaier bei seinem Besuch in Wenden-Hillmicke. Altmaier besuchte gemeinsam mit Heider das Unternehmen eks Engel um vor Unternehmern aus der Region über die wirtschaftspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre zu sprechen.

In seiner Rede betonte der 59-Jährige die hohe Bedeutung von Wirtschaftspolitik: „Die Frage, wie viele Arbeitsplätze hat ein Land muss stets die Hauptfrage der Politiker sein“, so Altmaier. Denn davon hingen, so der Saarländer weiter, alle wichtigen Faktoren wie Infrastruktur, Gesundheitssystem sowie die Zukunft der Sozialsysteme ab.

Mit Blick auf die aktuellen Diskussion um Antriebstechnologie für die Autos der Zukunft warb Altmaier engagiert für die Elektromobilität. „Deutschland muss es schaffen, die besten Elektroautos und die besten automatischen Autos zu bauen!“. Dennoch sei davon auszugehen, dass Deutschland den Verbrennungsmotor noch sehr lange brauche. Bei der Frage, ob die Diesel-PKW durch eine Hard- oder eine Softwarelösung umzurüsten seien, betonte Altmaier, dass abgewogen werden müsse. Zu hohe Umrüstkosten könnten die Unternehmen über Gebühr belasten und deren Innovationsfähigkeit bremsen. Ähnlich äußerte sich auch Matthias Heider im Anschluss. Der Kartellrechts- und Automobilexperte der Union im Wirtschaftsausschuss betonte darüber hinaus, wie wichtig die Technologieoffenheit bei den Antriebsarten sei. „Wir wollen als Staat den Unternehmen nicht vorschreiben, welche Technik sie verwenden sollen Dies bremst die Innovationsfähigkeit!“ Die Politik könne stattdessen Kriterien festlegen, etwa Grenzwerte. Der Weg zur Erfüllung, sei, sofern rechtskonform, den Unternehmen zu überlassen.“

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